Liebe Freunde und Wegbegleiter,

gerne möchte ich mich herzlich für eure lieben Neujahrsgrüße bedanken! In diesem Jahr habe ich nicht gefeiert – mir war irgendwie nicht danach. Ich hab viel nachgedacht. Auch über all das, was mir im letzten Jahr widerfahren ist…

Silvester vor einem Jahr habe ich gearbeitet und mir das Feuerwerk von meinem Förderturm aus angesehen. Das war fantastisch. Und natürlich hab ich gute Vorsätze gehabt: weniger essen und trinken, gesünder leben, mehr Sport treiben und was einem sonst noch so in den Sinn kommt… Umgesetzt habe ich davon nicht sehr viel. An einen Vorsatz habe ich mich allerdings gehalten: Nicht mehr zu schweigen! Die Realität und den ganzen Wahnsinn, der in unserem Land passiert, klar zu benennen und am 3. Januar das Interview in der WAZ zu geben, das mein Leben im Nachhinein völlig verändert hat.

Zwischen den Feiertagen war ich bei den Menschen, die mir wichtig sind. Natürlich wollte ich wissen, wie sie über mein handeln denken. Bin ich auf dem richtigen Weg? Meine Kritik konnten alle teilen, meinen Schritt in die AfD einzutreten, wenige. Viele begegnen der AFD immer noch mit Vorurteilen. Deshalb habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, genau diese Vorurteile abzubauen. Die AfD ist weder rassistisch, noch populistisch – sie ist realistisch! Sie vertritt die normalen Menschen in diesem Land, die den ganzen Wahnsinn mit finanzieren und aushalten müssen. Wir alle müssen jetzt zusammenhalten und Brücken bauen, zu denen, die noch nicht überzeugt sind. Das wird eine der schweren Aufgaben in diesem Jahr sein.

Meinen alten Arbeitskollegen aus Essen-Karnap, die ich jedes Jahr bei Bockwurst und Stauder aus der Flasche treffe, musste ich versprechen, so zu bleiben wie ich bin. – Das Versprechen gebe ich gerne!

In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Familien ein glückliches Neues Jahr 2017!