Guido Reil auf einer Podiumsdiskussion der Stadt Essen zum Thema „No Plan(et) B? Die EU zwischen Plastik und Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele“:

Der Plastikmüll in den Ozeanen stammt aus den großen Flüssen Asiens und Afrikas, nicht aus der Elbe und dem Rhein! Wir wollen keinen ideologisch geführten Krieg gegen Plastik. Die Ökobilanz von Einmal-Besteck aus Holz oder von Papiertaschen ist schlechter als die von Plastikprodukten. Bäume müssen gefällt, transportiert und verarbeitet werden. Wir wollen den Strohhalm im Gin Tonic nicht verbieten! Wir wollen Wertstoffe vernünftig und ideologiefrei nutzen und recyceln!

Die De-Industrialisierung unseres Landes hilft dem Klima Null. Das Elektroauto ist eine Umweltkatastrophe!

Kleines Rechenbeispiel: Wenn ich 2 Millionen Liter Wasser brauche, um eine Tonne Lithium zu fördern und in jeder E-Auto-Batterie 10 kg Lithium enthalten sind, wieviel Wasser wird nächstes Jahr weltweit verbraucht, damit Tesla wie geplant 500.000 E-Autos für „klimabewusste“ Gutmenschen herstellen kann? Wasser, das den Menschen zum Leben und zum Bewässern ihrer Felder fehlt. Die Antwort ist 10 Milliarden Liter Wasser! Das ist doch Wahnsinn!

Wir setzen auf synthetische Kraftstoffe und alternative Antriebe.